UMGESTALTUNG DES LAGERBETRIEBS BEI

MITSUBISHI CHEMICAL UK.

Seit 2018 verlässt sich der Standort Newton Aycliffe von Mitsubishi Chemical in Großbritannien auf die WORKFORCE-Lösung von 2BM Software, um seinen Lagerbetrieb zu rationalisieren und zu digitalisieren. Mit dem Schwerpunkt auf Rückverfolgbarkeit, Compliance und betrieblicher Effizienz hat die Implementierung die Logistik- und Lieferkettenprozesse der Anlage erheblich modernisiert.

Über Mitsubishi Chemical

Mitsubishi Chemical ist einer der größten Chemieproduzenten der Welt und beliefert eine Vielzahl von Branchen, von der Automobil- und Elektronikindustrie bis hin zu Medizin und Sport. Das Unternehmen verfolgt in allen Geschäftsbereichen einen globalen Ansatz, um seine Kunden weltweit auf die effizienteste und effektivste Weise zu unterstützen, und nutzt SAP für die digitale Supply Chain und das Asset Maintenance Management.

DIE HERAUSFORDERUNG: RÜCKVERFOLGBARKEIT UND BESTANDSGENAUIGKEIT BEI KOMPLEXEN VORGÄNGEN

Der Standort Newton Aycliffe, der 2010 von Mitsubishi Chemical übernommen wurde, stellt Acrylpolymer-Kunststoffe her, die sowohl in industriellen Anwendungen als auch in empfindlichen medizinischen Produkten wie Hüftgelenkersatz verwendet werden. Mit rund 80 Mitarbeitern und einer Fläche von 100 mal 200 Metern werden hier mehr als 100 Arten von Rohstoffen verarbeitet und etwa 25 Lieferungen pro Woche entgegengenommen, darunter Lösungsmittel, Pulver und Chemikalien in verschiedenen Verpackungen, die eine strenge Bestandskontrolle und Chargenrückverfolgung erfordern.

Der Lagerbetrieb, der sich über drei wichtige Lagerbereiche erstreckte, beruhte zunächst auf manueller Papierarbeit und unterschiedlichen Systemen, was die Echtzeittransparenz und die genaue Aktualisierung der Bestände erschwerte.

Die Lösung: Eine Mobile-First, SAP-integrierte Warehouse-App

Um diese Herausforderungen zu meistern, implementierte Mitsubishi Chemical die WORKFORCE-Lösung von 2BM Software für die Lagerverwaltung, die vollständig in SAP integriert ist und über Atex-zertifizierte Android-Smartphones für die Sicherheit betrieben wird, zusammen mit mobilen Druckern von Zebra für den Wareneingang, den Druck von Paletten- und Produktetiketten mit QR-Codes und die Durchführung von Umlagerungen innerhalb des Standorts. Konkret verwendet Mitsubishi Chemical die Persona WAREHOUSE WORKER in der WORKFORCE-Lösung.

Diese WORKFORCE Lösung ermöglicht:

  • Wareneingang in Echtzeit
  • Sofortige Palettenetikettierung mit QR-Codes
  • Nahtlose interne Umlagerungen
  • Genaue Zykluszählung
  • Live-SAP-Datensynchronisation

Jede Aktion im Lager – Wareneingang, interne Umlagerungen, Fertigwarenbewegungen und zyklische Bestandszählungen – wird jetzt direkt von der Werkstatt aus durchgeführt, wobei fehleranfällige Papierprozesse durch sofortige digitale Dokumentation ersetzt werden.

Die endgültige Lösung wurde in Sprints entwickelt und umgesetzt. Während jedes Sprints wurde die Lösung getestet, um eine gelungene Entwicklung sicherzustellen. Unter aktiver Beteiligung von MITSUBISHI CHEMICAL an diesem Prozess wurde die Lösung ständig im Einklang mit Erwartungen und Anforderungen des Unternehmens weiterentwickelt.

KERNVORTEILE

Seit der Implementierung der WORKFORCE-Lösung von 2BM Software hat Mitsubishi Chemical erhebliche Verbesserungen bei der Produktivität, der Datengenauigkeit und der betrieblichen Effizienz erzielt – Vorteile, die den Lagerbetrieb von Grund auf verändert haben.

1. Verbesserte Produktivität im täglichen Betrieb

Die WORKFORCE Lösung für den Lagerarbeiter hat die wichtigsten Lagerprozesse bei Mitsubishi Chemical rationalisiert.

„Inventuren und Wareneingänge werden jetzt direkt über mobile Geräte abgewickelt, so dass die Mitarbeiter Zählungen und Belege sofort verbuchen können. Dies hat den Papierkram reduziert und die Notwendigkeit von wiederholten Fahrten zu Büroterminals beseitigt, was zu schnelleren, effizienteren Arbeitsabläufen führt. Transaktionen wie Wareneingänge werden in der Regel innerhalb von Sekunden abgeschlossen, und die App bleibt auch nach längerer Inaktivität ansprechbar“, sagt Mark Devenport, Supply Chain Manager bei Mitsubishi Chemical UK.

2. Echtzeitdaten und Inventargenauigkeit

Dank der vollständigen Integration mit SAP werden Lagerbewegungen und Wareneingänge innerhalb von Minuten im System berücksichtigt. Diese Echtzeittransparenz hat die Genauigkeit der Bestandsdaten verbessert und das Vertrauen in das System erhöht. Infolgedessen können Unstimmigkeiten schneller erkannt und behoben werden, was zu einer besseren allgemeinen Bestandskontrolle beiträgt.

3. Erfolgreiche Benutzerakzeptanz und Langzeitstabilität

Die anfängliche Skepsis einiger Lagerarbeiter, insbesondere der älteren, wich einer breiten Akzeptanz. „Heute sind die mobilen Geräte vollständig in die tägliche Routine integriert, und die Mitarbeiter melden jede technische Störung schnell. Da es in letzter Zeit keine Personalfluktuation unter den Lagerarbeitern gab, ist das gesamte Team mit der WORKFORCE Lösung vertraut und engagiert, was ihre langfristige Effektivität unterstreicht“, erklärt Mark Devenport.

4. Reduzierung der manuellen Fehler

Die Umstellung von manuellen Prozessen auf digitale Nachverfolgung hat die Fehlerquote erheblich reduziert. Handschriftliche Notizen und verlorene Papiere wurden durch das Scannen von QR-Codes und das Drucken von Etiketten vor Ort ersetzt, was eine genaue Verfolgung und Identifizierung der Materialien im gesamten Lager gewährleistet.

5. Stabile Leistung und minimaler Bedarf an Unterstützung

Das System hat sich als robust und einfach zu warten erwiesen. Das häufigste Support-Problem – die Sperrung des Benutzerkontos aufgrund von Passwortänderungen – lässt sich durch Abmelden und erneutes Anmelden schnell beheben. Gelegentliche Wi-Fi-Sperrzonen wurden durch die Installation zusätzlicher Router behoben, und die Offline-Fähigkeit der App stellt sicher, dass die Arbeit auch bei kurzen Verbindungsunterbrechungen fortgesetzt werden kann.

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